Antirassistische Soliparty
Am 18.06.2011, also diesen Samstag, wollen wir mit euch für den guten Zweck feiern. Die Erlöse kommen antirassistischer Arbeit im Rahmen der Abolish-Kampagne zu Gute. Außerdem läutet die Party den Beginn der Sommerpause der Antifabrik ein. Stattfinden tut die Sause ab 22 Uhr in der Schreina47 (Schreinerstraße 47, Nähe S-Bhf. Frankfurter Allee / U-Bhf. Samariterstraße). Für tanzbare Musik [einmal queer durchs ganze Sortiment] sorgen Knut und seine Atze - Vs - Dj Shitcity und Rompa Tompa an den Plattentellern. Kommt vorbei!
Dienstag, den 14. Juni 2011 um 00:15 Uhr
Abolish Racism!
Vom 9. bis 11. Juni ruft die ABOLISH-Kampagne zu antirassistischen Aktionstagen auf. (Aufruf des Bündnis) In der bundesweiten Kampagne haben sich selbstorganisierte Flüchtlinge und antirassistische Aktivist_innen vernetzt, um die diskriminierenden Gesetze gegen Flüchtlinge zu bekämpfen.
Aufruf: Fight Racism
Rassismus beschränkt sich nicht auf die Hetze und Übergriffe durch Neonazis und andere widerliche Deutsche. Er durchzieht und strukturiert die ganze Gesellschaft, in der wir leben und weist uns unsere Position in dieser zu. Er ist in Gesetze und Maßnahmen des Staates gegossen und baut so Grenzen zwischen den Menschen auf. Diese begrenzen sich nicht auf die europäischen Außengrenzen, die zu einem hoch militarisierten Bollwerk gegen Flüchtlinge aufgebaut wurden. Rassistische Sondergesetze wie das „Asylbewerberleistungsgesetz“ ziehen diese Grenzen bis weit ins Innere der Gesellschaft- en, bis in unsere unmittelbare Nähe und unseren Alltag hinein: als Bewegungsverbote („Residenzpflicht“), als Einschränkung der Selbstbestimmung über den Wohnort („Heimnterbringung“) und die Dinge des täglichen Bedarfs („Sachleistungsprinzip“).
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 21:27 Uhr Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 21:18 Uhr
„Santa Claus frönt dem Leichenschmaus“
Am 18. Dezember, dem letzten Shopping-Wochenende vor Weihnachten, geht es unter dem Motto „Santa Claus frönt dem Leichenschmaus“ durch Berlin-Mitte. Mit der Demonstration im Rahmen der Antirassismustage soll Rassismus, Wohlstandschauvinismus und Kapitalismus eine Absage erteilt werden und stattdessen Bewegungsfreiheit und soziale Rechte für alle Menschen auf die Agenda gesetzt.
Samstag, 18. Dezember 2010, 15 Uhr, U-Bhf Kollwitzplatz
Donnerstag, den 16. Dezember 2010 um 23:32 Uhr
Oranienburg: Antira-Tage 2010
Im Vorfeld einer seit mehreren Jahren jährlich stattfindende Antirassismusdemo in Oranienburg bei Berlin, wird dieses Jahr erstmals ein umfangreiches Programm zum Thema Antirassismus angeboten. Während der Antirassismustage vom 15.-20. März finden Lesungen, Filmvorführungen, Kozerte etc. statt um auf den alltäglichen und staatlichen Rassismus aufmerksam zu machen. Abschluss ist die tradtionelle Antira-Demo am 20.3.
Mobiseite | Antifa Oranienburg | Mobivideo
DEMO | 20. März 2010 | 15 Uhr | Gedenkstätte Sachsenhausen
Vorabtreffpunkt | 14.30 Uhr | Bhf. Oranienburg
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. März 2010 um 15:00 Uhr Samstag, den 27. Februar 2010 um 18:45 Uhr
Kundgebung gegen Residenzpflicht
Bewegungsfreiheit ist ein Menschenrecht! In Deutschland jedoch gilt seit 1982 die „Residenzpflicht“. Flüchtlinge dürfen den ihnen zugewiesenen Landkreis ohne Erlaubnis nicht verlassen. Tun sie es doch, werden sie mit Bußgeldern oder Gefängnisstrafen bis hin zu einem Jahr Knast bestraft. Tausende Flüchtlinge sind davon betroffen, etwa 100 sind jedes Jahr im Gefängnis, nur weil sie von ihrem Menschenrecht auf Bewegungsfreiheit Gebrauch gemacht haben. Ziel der Residenzpflicht ist es, das Leben für Flüchtlinge in Deutschland so schwer wie möglich zu machen. Nur in Deutschland existiert solch ein rassistisches Sondergesetz. Residenzpflicht bedeutet Isolation in entlegenen Lagern, rassistische Polizeikontrollen und Kriminalisierung. Die Landesregierung von Brandenburg hat eine Erleichterung der Residenzpflicht angekündigt. Asylsuchende im laufenden Verfahren sollen sich zwischen Berlin und Brandenburg bewegen dürfen. Für Flüchtlinge mit Duldung soll sich aber nicht viel ändern. Diese Änderungen gehen nicht weit genug! Die Residenzpflicht selbst muss abgeschafft werden, ohne Wenn und Aber! Es ist höchste Zeit zu handeln!
Weitere Informationen gibt es auf Residenzpflicht.info und bei der Initiative gegen das Chipkartensystem.
Samstag, 12. Dezember 2009, 12 Uhr, Alexanderplatz (Weltzeituhr)
Donnerstag, den 03. Dezember 2009 um 15:23 Uhr