Bundestagsblockade gegen das Sparpaket

Am 26. September (Freitag) will die Bundesregierung ihr "Sparpaket" durch den Bundestag winken. Gespart werden soll mal wieder vor allem bei denjenigen, die eh schon wenig haben. Während für die Rettung der Banken über Nacht 500 Milliarden Euro bereit gestellt wurde und seit Jahren die Spitzenverdiener und Unternehmen entlastet werden, gibt es angeblich keine Alternative zum Sparkurs auf Kosten der Armen und zur weiteren Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben.

Ein breites Bündnis aus Teilen der Linkspartei, der DGB-Jugend, linken Initiativen und autonomen Gruppen will sich damit jedoch nicht abfinden und ruft zur Belagerung des Bundestags am Tag der Abstimmung auf. In einem Akt des zivilen Ungehorsams soll der Protest in die Bannmeile rund um die Bundestagsgebäude getragen werden und ein "unmissverständliches 'Nein' gegenüber diesem Angriff auf unsere Interessen" ausgedrückt werden. Sie rufen dazu auf, sich um 10 Uhr am Brandenburger Tor zu sammeln und von dort aus zum Bundestag zu ziehen.
Berliner Schüler_innen wollen am selben Tag die Schulen bestreiken und sich an den Protesten beteiligen. Mit einer Schüler_innendemonstration wollen sie ab 10 Uhr vom S-/U-Bhf Potsdamer Platz ebenfalls zum Bundestag ziehen.
Am folgenden Wochenende findet in Berlin eine bundesweite Koordinierungskonferenz der "Wir zahlen nicht für eure Krise"-Bündnisse statt. Dort soll eine Bilanz der Krisen- und Sozialproteste im Herbst gezogen und weiterführende Perspektiven für die Proteste diskutiert werden.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. November 2010 um 07:48 Uhr Freitag, den 19. November 2010 um 07:41 Uhr

   

Sparpaket verhindern - Klassenkämpfe entfalten

Am 29.9. findet ein internationaler Aktionstag gegen Krise, Sparpakete und Kapitalismus statt. In einigen Ländern wird gestreikt, in Berlin wird es eine Demo geben. Unter dem Motto "Eure Krise, eure Kriege, euer Kapitalismus - Pay you Fuckers" wird zu einem antikapitalistischen "Wir wollen alles" Block mobilisiert.

Mittwoch, 29.9., 17:30 Uhr, Rotes Rathaus

Weitere Infos gibt es unter www.antifa.de

Mehr zu dem bundesweiten Bündnis "Wir zahlen nicht für eure Krise" unter http://www.kapitalismuskrise.org/

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. September 2010 um 13:35 Uhr Sonntag, den 19. September 2010 um 17:22 Uhr

   

Megaspree-Parade am 10. Juli 2010

Nachdem bereits vor wenigen Wochen mehrere tausend Menschen aus Friedrichshain und Kreuzberg gegen die neoliberale Stadtumstrukturierung und Gentrifizierung demonstrierten, wird für den 10. Juli 2010 zu einer fetten Demo-Sternmarsch-Parade aufgerufen, um gegen die Stadtpolitik von oben zu protestieren. Der Krisenverwaltungspolitik und den Beton-Stadtentwicklungsstrategien stellen wir ein Recht auf eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt entgegen. Wir wollen mit entscheiden, was in unserer Stadt geschieht.

Sternmarsch jeweils ab 15 Uhr [Karte]: Mitte (Tacheles), Prenzlauer Berg (Mauerpark), Friedrichshain (Boxhagener Platz), Kreuzberg (Oranienplatz) und Treptow (Alt Stralau/Markgrafendamm). Gemeinsamer Endpunkt am Roten Rathaus. Aftershow-Party: Münze Berlin (Molkenmarkt 2)

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Create Utopia - Freiraumdemo

Flyer zur DemonstrationIm Anschluss an die Krisendemo diesen Samstag, den 12. Juni, ruft die Wir bleiben alle-Kampagne zu einer Demonstration für den Erhalt und den Ausbau linker Freiräume auf. Eine Woche nach dem Aktionstag Mediaspree entern! bleibt die Frage, des Kampfes "für eine andere Organisation der Stadt, für mehr Selbstbestimmung, schlichtweg für eine andere Gesellschaft" weiterhin aktuell.

Weiterlesen: Create Utopia - Freiraumdemo

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 10:41 Uhr Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 10:23 Uhr

   

Antikapitalistischer Block am 12.6.

Unter dem Motto "Show An Undead System How To Die – Kapitalismus abschaffen!" mobilisieren linksradikale Gruppen zu einem antikapitalistischen Block auf der bundesweiten Demonstration des Bündnisses "Wir zahlen nicht für eure Krise!" in Berlin. Die Demonstration mit dem Aufruf "Die Krise heißt Kapitalismus" beginnt am 12. Juni um 12 Uhr am Alexanderplatz. Bereits am 28. März letzten Jahres, der ersten bundesweiten Demonstration des Bündnis, hatten sich einige Tausend Menschen am antikapitalistischen Block beteiligt.

Donnerstag, den 20. Mai 2010 um 05:09 Uhr

   

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